Lieblingsspiel: Regenbogenland

Willkommen im zauberhaften Regenbogenland!

Ein lustiges Spiel, das Teamgeist und taktisches Denken fördert: eine gelungene Kombination.

Letztes Wochenende waren wir bei Freunden, die mit ihren Kindern, 8 und 4 Jahre, genauso gerne spielen wie wir. Also zauberten sie nach kurzer Zeit einen großen Spielberg herbei. Auf ihre Empfehlung hin entschieden wir uns für das „Regenbogenland“. Ein sehr schönes Spiel, das für 2 bis 6 Spieler ab 4 Jahren konzipiert wurde und uns alle begeistert hat.

Gemeinsam die Farben des Regenbogens einsammeln

Es ist unheimlich farbenfroh und ansprechend gestaltet, bunte Glassteine sind die Regenbogentropfen, das Spielfeld ist detailreich gezeichnet und die Idee, dass nur alle gemeinsam gewinnen können, finde ich einfach eine wichtige Botschaft.

Wir haben mit zwei Erwachsenen und drei Kindern gespielt, wobei meine dreijährige Tochter und ich zusammen spielten. Die Älteren hatten viel Spaß wogegen meine Tochter noch Unterstützung brauchte. Für sie war es noch ein bisschen lang, so dass ich die Altersangabe des Spiels für sinnvoll erachte. Sobald einer von uns einen bunten Spielstein erreichte, legten wir diesen wieder auf den Regenbogen. So hörte ich immer wieder mal: „Mama guck mal, jetzt ist der Stein grün!“, nachdem der blaue Stein auf ein Stück gelben Regenbogens gelegt wurde.

Clou des Spiels ist es meiner Meinung nach, dass die Spieler ihre gewürfelte Punktzahl auch an einen Mitspieler verschenken können, damit dieser z.B. einen Regenbogentropfen erlangen kann. Das fiel den Kindern zum Teil gar nicht so leicht.

Aber Vorsicht, der böse Zauberer möchte ebenfalls die Regenbogentropfen einsammeln. Jeder Spieler zieht den Zauberer nach seinem eigenen Wurf weiter. Dafür gibt es einen separaten Würfel, der zum Glück nur von 0 bis 2 gezeichnet ist. die Freude und Erleichterung bei einer „0“ war den Kindern richtig anzusehen.

Gemeinsame Zitterpartie kurz vor dem Ende

Trotzdem war der Zauberer mir kurz vor Ende des Spiels ziemlich nah gekommen. Daher schenkten mir alle dann ihre Punkte, damit ich mit gemeinsamer Anstrengung dem Zauberer entwischen konnte. Das gemeinsame Gewinnen war dann natürlich das Schönste am ganzen Spiel. Die Kinder haben mitbekommen, dass wir nur mit vereinten Kräften gewonnen haben.

Einziger Wermutstropfen: der böse Zauberer ist ausgerechnet lila, die Lieblingsfarbe meiner großen Miniphilosophin. Aber  so erscheint er ihr vielleicht nicht allzu böse.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *